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TSV Lonnerstadt - gestern. heute. für immer!

Abteilung: Herren I

6 Minuten für den Sieg

7. Oktober 2026

Zum heimischen Kerwasspiel empfing der TSV Lonnerstadt den Tabellenführer aus Röttenbach am Sonnenhügel. Die Gäste erwischten dabei einen Start nach Maß und überrumpelten die Heimelf in den Anfangsminuten regelrecht.

Bereits in der 2. Minute nutzte Litzenberger einen Abpraller zur frühen 0:1-Führung. Nur vier Minuten später erhöhte Priebs nach einem schnellen Vorstoß auf 0:2. Keine zehn Minuten später hätte sogar das dritte Tor fallen können, doch die eingelaufenen Stürmer verpassten eine präzise Hereingabe von der linken Seite.

Der TSV benötigte rund 20 Minuten, um ins Spiel zu finden. Danach gestaltete die Heimelf die Partie deutlich ausgeglichener, kam vor allem über den Kampf zurück und gewann wichtige Zweikämpfe. Zählbares sprang jedoch bis zur Halbzeitpause nicht heraus.

Auch die zweite Halbzeit begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend, ehe der TSV zunehmend die Kontrolle übernahm. Mit hohem Pressing setzte die Heimelf die Gäste unter Druck und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Allerdings fehlte im Abschluss die letzte Konsequenz, um den Rückstand frühzeitig zu verkürzen.

In der 71. Minute war es dann Perschke, der den TSV mit dem Treffer zum 1:2 wieder ins Spiel brachte. Das Tor gab den Gastgebern spürbaren Aufwind, und Lonnerstadt drängte nun mit aller Macht auf den Ausgleich. Doch Pech im Abschluss und einige Ungenauigkeiten verhinderten den verdienten Treffer. Die beste Chance vergab Raaber, der freistehend vor dem Tor am Ausgleich scheiterte.

Die Gäste beschränkten sich in der Schlussphase weitgehend auf Entlastungsangriffe und konnten die Dominanz der Anfangsphase nicht mehr erreichen. Dennoch verteidigten sie ihre Führung mit großem Einsatz über die Zeit.

So verliert der TSV Lonnerstadt sein Kerwasspiel nach 90 Minuten etwas unglücklich mit 1:2. Letztlich reichten den Gästen sechs starke Anfangsminuten, um die drei Punkte vom Sonnenhügel zu entführen.

Autor/Autorin: Jakob Lettenmeier