
Der Knoten muss platzen.
Bei bestem Fußballwetter durfte man die jungen Wilden des SV Bubenreuth auf dem Sonnenhügel begrüßen.
Läuferisch und kämpferisch stark begann die Partie. Von Beginn an schenkten sich beide Teams wenig und hielten das Tempo in den ersten 30 Minuten hoch. Das Spielgeschehen spielte sich überwiegend zwischen den beiden Strafräumen ab, nennenswerte Torchancen blieben trotz ansehnlichem Tempo Mangelware. Es schien, als könnte der erste Fehler die Partie entscheiden.
Und so kam es auch: Ein zu kurzer Rückpass der TSV-Innenverteidigung zum Keeper wurde von Hendrik erlaufen und mit dem Pausenpfiff zum 0:1 in der 45. Minute eingeschoben.
In der zweiten Halbzeit kam der TSV mit deutlich mehr Druck aus der Kabine und übernahm größere Spielanteile. Auch die Chancen wurden klarer, dennoch wollte der Ball nicht den Weg ins Tor finden. Die Gäste aus Bubenreuth blieben vor allem über schnelle Gegenstöße gefährlich und konnten einige Konter fahren, die jedoch meist erfolgreich verteidigt wurden.
Offensiv lief beim TSV wenig zusammen. Die besten Chancen durch Schwandner, Perschke und Heubeck blieben ungenutzt. So kam es, wie es kommen musste: Der SV Bubenreuth konterte die aufgerückten TSVler mustergültig aus und erhöhte auf 0:2.
Doch auch danach gab sich der TSV nicht auf und hätte in den Schlussminuten den Anschlusstreffer erzielen können. Letztlich fehlte jedoch der Entscheidende letzte Ball zwischen Stürmer und Tor, um sich für die mühen zu belohnen.
So verlor man das zweite Spiel in Folge trotz einer ansprechenden Leistung. Einstellung, Kampfgeist und Wille sind vorhanden – nun gilt es, das nötige Glück und den Erfolg zu erzwingen.