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TSV Lonnerstadt - gestern. heute. für immer!

Abteilung: Herren I

„Danke, Eggas!“

18. Juni 2025

Wir wollen heute einen ganz besonderen Mann beim TSV verabschieden: Fabian Schwandner – aka Eggas. 27 Jahre jung, 27 Jahre TSV. Vom Bambini bis zum Coach. Vom Mittelfeldspieler zum Führungsspieler. Vom Kapitän zur festen Säule.

Sein Weg begann wie im Bilderbuch – als Spieler der A-Jugend feierte er seinen ersten großen Erfolg mit dem Aufstieg und machte sich früh einen Namen als Kämpfer mit Köpfchen.

In der Herrenmannschaft entwickelte er sich schnell zu einem unverzichtbaren Bestandteil, führte die Erste als Kapitän aufs Feld und war auf dem Platz alles – nur nicht angenehm für den Gegner.

Emotional, bissig, kompromisslos – einer, der durchs Feuer geht. Oder wie er selbst, auch zu eigenen Mitspielern sagt:

„Neberm Feld kömma gerne Freunde sein, aber auf dem Feld bin ich euer Feind.“

2022 folgte ein weiterer Höhepunkt: Die Qualifikation zur Relegation in die Bezirksliga – Eggas mittendrin, wie immer.

Bereits in der Rückrunde der Saison 2022/23 sprang er nebenbei als Trainer der A-Jugend ein, um „seine Jungs“ zu begleiten – zurück zu seinen Wurzeln, als es gebraucht wurde. Natürlich.

Doch im September 2023 kam der Schicksalsschlag: eine schwere Ellbogenverletzung, die seine aktive Karriere jäh stoppte. Das Comeback? In unglaubwürdiger Ferne.

Aber Eggas wäre nicht Eggas, wenn er nicht sofort wieder aufgestanden wäre. Im Januar 2024 übernahm er kurzerhand die Zweite Mannschaft. Vom Kapitän zur Autorität an der Seitenlinie – wieder mit Feuer, wieder mit Hirn, wieder ganz TSV.

Nach seiner Übernahme in der Winterpause der Saison 2023/24 führte er die Zweite zunächst souverän auf einen stabilen 10. Tabellenplatz und legte damit den Grundstein. In der darauffolgenden Saison 2024/25 wurde es dann zur echten Achterbahnfahrt: Nach nur 7 Punkten nach dem 20. Spieltag schien der Klassenerhalt schon in weiter Ferne. Doch Eggas und sein Team starteten eine unglaubliche Aufholjagd, sammelten in den letzten sechs Partien 16 von 18 möglichen Punkten und retteten sich in die Relegation. Dort kämpfte die Mannschaft bis zuletzt, scheiterte letztlich aber in einer mehr als undankbaren Relegations-Konstellation in der 2. Runde.

Jetzt verabschiedet sich Eggas als Spieler und Trainer.

Aber wer ihn kennt, weiß: Er bleibt.

Ob Herren, Damen, Jugend oder AH – wenn irgendwo ein Ball rollt, ist Eggas nicht weit. Er lebt den Verein wie kein Zweiter. Kennt jedes Gesicht, jede Geschichte, jede Regel – und wahrscheinlich auch die FAX-Nummer.

Wir sagen Danke für alles, Eggas.

Fürs Kämpfen, fürs Coachen, fürs Führen, fürs Helfen.

Fürs „Immer-da-sein“, wenn andere schon längst zuhause sind.