Duell um Platz 3
Zum letzten Heimspiel der Saison empfing der TSV Lonnerstadt II die Gäste der SG Röthenbach/Zeckern II auf dem Sonnenhügel. Für beide Mannschaften ging es in dieser Begegnung um den dritten Platz in der A-Klasse 2 – entsprechend hoch waren die Erwartungen an ein spannendes und umkämpftes Spiel.
Doch die Hausherren fanden von Beginn an überhaupt nicht in die Partie. Während die SG von Anfang an wach und präsent wirkte, leistete sich der TSV II bereits in der Anfangsphase entscheidende Fehler in der Defensive. So fiel bereits in der 12. Minute der erste Treffer für die Gäste: Nach einem Abstimmungsproblem in der Hintermannschaft setzte sich Rödl im Strafraum durch und köpfte den Ball über den herausgeeilten Keeper Bauer hinweg zur frühen 0:1-Führung ein.
Auch in der Folge blieb Lonnerstadt fehleranfällig und konnte kaum Zugriff auf das Spielgeschehen entwickeln. Keine zehn Minuten später nutzte die SG den nächsten individuellen Fehler eiskalt aus. Ein zu kurz geratener Rückpass von Bekurtz wurde von Zidlicky abgefangen, der entschlossen dazwischen grätschte und den Ball zum 0:2 im Tor unterbrachte.
Mit diesem Doppelschlag geriet der TSV II zunehmend unter Druck, während die Gäste ihre Überlegenheit clever ausspielten. Kurz vor der Pause fiel schließlich die Vorentscheidung: In der 39. Minute verwertete Litzenberger einen gut getretenen Freistoß von Schober und stellte auf 0:3. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie praktisch entschieden.
Auch in der zweiten Hälfte gelang es dem TSV Lonnerstadt II nicht, sich gegen die drohende Niederlage aufzubäumen. Die Offensivbemühungen blieben zu ungenau und ideenlos, während die erfahrene Mannschaft der SG Röthenbach/Zeckern II das Spiel souverän kontrollierte und die Führung geschickt über die Zeit brachte.
Am Ende sicherten sich die Gäste verdient die drei Punkte – begünstigt durch die Fehleranfälligkeit der Heimelf – und sicherten sich damit den dritten Platz in der A-Klasse 2.
Für den TSV II bleibt nach einer insgesamt enttäuschenden Vorstellung die Erkenntnis, dass an diesem Tag einfach zu wenig zusammenlief, um im entscheidenden Duell bestehen zu können.